Warum unbedingte Freiwilligkeit der Wahl des Arbeitsortes so wichtig ist

Sascha Müller auf www.medium.com

Die Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff. Unternehmen sind angehalten, ihren Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause zu ermöglichen. Arbeitnehmer müssen begründen, wenn sie trotzdem ins Büro kommen möchten. 

Doch welche Folgen hat Work from Home für Mitarbeiter, Unternehmen oder die öffentliche Hand?

Dieser Fragestellung haben sich Wissenschaftler vom Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft der Technischen Universität Darmstadt in der aktuellen Studie „Homeoffice im Interessenkonflikt“ gewidmet. (https://www.real-estate.bwl.tu-darmstadt.de/media/bwl9/dateien/forschungsberichte/work_from_home/210223_Ergebnisbericht_Work_from_Home_final_2.pdf)
Die Studienergebnisse stellen u.a. Folgendes eindrucksvoll unter Beweis:

1.    Work from Home attraktiv für Fachkräftegewinnung

Die TU Darmstadt schreibt in ihrer Studie dazu: „Work from Home [kann] ein sehr großes zusätzliches Fachkräftepotenzial erschließen …, wenn der Arbeitgeber es versteht, die richtigen Rahmenbedingungen bei den Arbeitsaufgaben, Organisationsstrukturen, Mitarbeitern und deren Arbeitsorten zu Hause zu schaffen.“

2.    Home Office produktiv für erfahrene Arbeitnehmer

Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass Arbeitnehmer höherer Einkommensgruppen und damit einhergehend auch ältere Arbeitnehmer ihre Arbeit im Home Office produktiver gestalten können und als angenehmer wahrnehmen.

Wohnlage, immobiliare Ausstattung, abgetrennter Arbeitsbereich und soziales Umfeld zählen zu den Einflussfaktoren. 

3.    Der Third Workplace als Alternative ist wichtig

Die gern benutzte Floskel in Stellenausschreibungen „Möglichkeiten zum Home Office“ ist mit Blick auf die damit gemeinten zwei Alternativen zu wenig: 

  • Entweder ich gehe ins Office oder ich muss in meiner 50qm Wohnung in der Frankfurter Innenstadt am Küchentisch arbeiten. 
  • Entweder ich nehme eine Stunde Fahrtzeit zum Office in Kauf oder ich verzichte auf soziale Kontakte und inspirierenden Austausch.

Arbeitgeber müssen nicht nur, aber vor allem auch jungen und hochbegabten Talenten maximale Flexibilität bieten, um sich im War of Talents in die beste Position zu bringen! 

Die TU Darmstadt schreibt in ihrer Studie dazu: „Die zukünftige Herausforderung, den Modal Split der Arbeitsorte zu finden, bezieht nicht nur den sogenannten „First Place“ zu Hause und den „Second Place“ im Büro sondern auch weitere, sogenannte „Third Places“ wie Co-Working-Center oder Work-Community-Hubs mit ein. Trotz vergleichsweise geringem Erfahrungsstand möchten die Beschäftigten in Deutschland durchschnittlich 7 % ihrer Arbeitszeit an dritten Arbeitsorten verbringen. Ein parallel in den USA gleichermaßen befragtes Sample an über 1.000 Beschäftigten zeigt, dass mit zunehmender Erfahrung die Akzeptanz des Co-Workings als Arbeitsort weiter steigt. Hier beträgt der Wunschanteil dritter Arbeitsorte an der Gesamtarbeitszeit bereits durchschnittlich sagenhafte 38 %. Es ist davon auszugehen, dass wohnortnah gelegene dritte Arbeitsorte das Homeoffice im Falle ungünstiger Rahmenbedingungen substituieren oder zumindest ergänzen könnten. Dritte Arbeitsorte im Quartier können für den notwendigen Austausch mit Kollegen dienen, bei gleichzeitiger Ersparnis des Pendelwegs in das Firmenbüro, schaffen aber den räumlichen Abstand von zu Hause.“

 

 

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Unternehmen können ihren Mitarbeitern via ShareYourSpace ein alternatives Angebot zu Home Office und Office machen, indem sich die Mitarbeiter eigenständig und flexibel in Büroflächen nahe ihres Wohnortes einbuchen. Das Unternehmen muss dafür keine eigenen Flächen zur Verfügung stellen, sondern kann die sich auf ShareYourSpace buchbare Infrastruktur in der Nähe des Mitarbeiters nutzen. Dadurch bekommen sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen maximale Flexibilität in der Wahl der Arbeitsorte.

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